Copilot-Governance: Ohne Aufräumen gelingt kein sicherer KI-Einsatz (Gesponsert)

Shownotes

Viele Unternehmen aktivieren Microsoft Copilot – und stellen dann fest, dass er Inhalte ausspuckt, die niemand sehen sollte. Der Grund ist selten die KI selbst, sondern eine unaufgeräumte Umgebung aus zu vielen Teams, verwaisten Berechtigungen und unkontrollierten Agents. Genau hier setzt Christian Groß, Gründer und Geschäftsführer von Solutions2Share, mit seinen Governance-Lösungen an.

Im Gespräch mit „heise meets …“ beschreibt er, wie aus der SharePoint-Automatisierung von 2011 ein Portfolio entstand, das heute Teams, Agents und Copilot strukturiert. Vorlagen, Lifecycle, Namenskonventionen und Gästemanagement sorgen von Tag eins an für Ordnung, wodurch später aufwendige Aufräumarbeiten entfallen. Das spart zudem Speicherkosten und reduziert Sicherheitsrisiken.

Mit dem Governance-Autopilot prüfen aktuell 123 Policies täglich die Compliance des Microsoft-365-Tenants. Bei Agents droht ein ähnliches Muster wie einst bei Teams: Jeder Channel bekommt einen Agenten, jeder baut in Copilot Studio eigene dazu – und alle verlieren den Überblick, wer worauf zugreifen kann.

In dieser Podcast-Folge erfahren Sie außerdem,

  • warum Governance die Grundlage für den produktiven Copilot-Einsatz bildet,
  • wie eine Governance-Roadmap für Microsoft 365 aussieht und
  • welche Rolle Permission Manager und Readiness Check künftig spielen.

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Transkript anzeigen

Sprecherin: Diese Folge wurde vom Arbeitgeber des Interviewpartners gesponsert.

heise meets … – Der Entscheider-Talk. Wir besprechen kritische, aktuelle und zukunftsgerichtete Themen aus der Perspektive eines Entscheiders. heise business services begrüßt Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Immer aktuell und nah am Geschehen.

Sprecher: Herzlich willkommen zu heise meets … Heute mit Christian Groß, Gründer und Geschäftsführer von Solutions2Share. Grüß` Sie, Christian.

Christian Groß: Ja, hi Matthias.

Sprecher: Eigentlich wollen wir ja über Copilot, Governance und Readiness reden. Aber ich muss erst mal ganz außer der Reihe Respekt zollen, Gründerrespekt sozusagen. Ihr habt es geschafft, innerhalb weniger Jahre aus einer kleinen Kellerfirma einen respektablen Mittelständler aufzubauen. Chapeau, chapeau! Wie war das?

Christian Groß: Ja, vielen Dank erst mal. Kleiner Mittelständler – sind wir denn schon so groß, dass man das als Mittelstand bezeichnet?

Sprecher: 70 Leute weltweit, auf fast allen Erdteilen vertreten. Also ich sage mal, eine Kellerfirma ist anders.

Christian Groß: Ja, das stimmt. Das ist korrekt. Ist also schon 15 Jahre her. Wir haben am 18. August das 15-Jährige gefeiert in der Firma. Jetzt nicht ganz weltweit, aber doch durchaus schon verteilt. Das stimmt. Wir haben viele Niederlassungen gegründet, um unsere Software dann auch überall an den Mann zu bringen oder an die Frau. Aber ja, war ein harter Ritt, würde ich einfach mal sagen. Ich habe nicht ganz alleine gegründet, aber als Gründer aus einer Consulting-Firma damals rausgegründet. Und ja, jetzt sind wir schon 73 bei Solutions2Share komplett. Auf jeden Fall sportlich und das ganz ohne Investoren. Das heißt, wir sind bootstrapped an den Start gegangen und sind das ganze immer noch. Wir haben aus Deutschland raus eine Governance-Firma für Microsoft aufgebaut.

Sprecher: Ich finde, da reden wir jetzt drüber. Ich habe auch mal geschaut, was 2011, in eurem Gründungsjahr, alles so passiert ist. Da war die Atomkatastrophe von Fukushima, erinnert sich wahrscheinlich noch jeder dran. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg fiel seine Doktorarbeit auf die Füße und Borussia Dortmund wurde deutscher Meister. Es muss also lange her sein. Aber zurück zu euch, Solutions2Share. Wie ist die Idee entstanden? Du sagst, wir sind aus einer Consulting-Firma gekommen. Aber wo war die Initialzündung, wo du gesagt hast: Hey, da fehlt was der Welt, das müssen wir ihr geben?

Christian Groß: Na ja, das ist schon sehr lange her. Angefangen hat die Story sogar, glaube ich, schon 2009. Da war ich SharePoint-Berater, ganz klassisch in einem SharePoint-Beratungsunternehmen. Und damals haben wir eben, das hieß Site Definitions, per Hand gecodet. So schöne 4.000-Zeilen-XML-Dateien, wie man es kennt. Was die KI jetzt in einer Sekunde machen würde, haben wir den ganzen Tag gemacht, ich mit meinem Team schon, um eben SharePoint-Seiten zu definieren. Listen, Bibliotheken, Berechtigungen, Webparts, Webpart-Seiten. War jetzt nicht die spannendste Aufgabe, aber sehr gut bezahlt, muss man sagen, für damalige Verhältnisse. Es wollte ja auch keiner machen.

Sprecher: Da hast du gesagt: Die Kohle kann ich auch selber einstecken. Ich gründe.

Christian Groß: Erst mal war ich damals, glaube ich, 24, 25. Da hatten wir erst mal Freizeitgedanken, glaube ich, noch, anstatt die große Kohle zu scheffeln. Mein Gedankengang war damals: Also jetzt, wenn ich noch eine Site Definition mehr machen muss, dann muss ich leider meinen Beruf an den Nagel hängen. Und dann hatte ich mir gedacht, das kann man doch sicher automatisieren. Man kann doch einfach sagen, beim Provisionieren – das ist so der Fachbegriff –, dass das einfach die Maschine macht und ich klicke das nur noch zusammen. Also so, wie es jetzt überall ist. Man klickt einfach nur noch alles zusammen, drückt speichern und es wird ausgerollt.

So, jetzt ist SharePoint ja immer noch am Leben. Keiner hätte es 2011 geglaubt, dass man in 15 Jahren noch SharePoint benutzt. Und die Lösung gibt es immer noch, auch für On-Premise. Damals hat man ja nicht On-Premise gesagt, glaube ich, hat man einfach normal gesagt. Aber jetzt ist ja Cloud und On-Premise. Die gibt es immer noch und wir setzen sie immer noch ein, besonders im Defense-Bereich. Da sind viele noch einfach auf ihrer Serverumgebung und läuft immer noch. Aber klar, haben wir uns klassisch auf die Cloud dann irgendwann spezialisiert.

Aber der Ursprungsgedanke war einfach, dass mein Team und ich es nicht mehr programmieren wollten, sondern wir wollten das konfigurieren. Und da haben wir dann die erste Lösung draus gemacht, hieß damals Collaboration Manager. Wenn du viele Seiten dann erzeugst, weil du jetzt ganz einfach eine Vorlage hast, die du tausendfach kopieren kannst, dann fängt dieser nette Wildwuchs an. Das heißt, wir haben erst mal einen Wildwuchs-Verstärker gebaut. Da konnte dann jeder schön Seitenvorlagen bauen und Seiten daraus generieren.

Und dann Stück für Stück haben wir die natürlich auch wieder unter Kontrolle gebracht mit Lifecycle und Namenskonventionen. Das war so die Idee. Wir hatten das initial mit einem Kunden. Dem habe ich damals vorgeschlagen: Lass uns das doch mal probieren auf den anderen Weg. Ihr werdet tausende von Euros an Kosten einsparen, weil wir nichts mehr nachbessern müssen. Ihr könnt ja alles selber konfigurieren. Und die Kundin damals hat gesagt: Das machen wir. Dann haben wir das gebaut. Und dann habe ich irgendwann gesagt: Meine Idee, ich möchte auch mal was vom Kuchen. Damals haben wir das noch in der Beraterfirma gebaut. Dann wurde es eben ausgegründet, da war ich dann auch mit am Start, und habe das Ganze dann weiterentwickelt bis zum heutigen Tag.

Sprecher: Aber ihr habt niemals Zweifel gehabt? Also ihr habt immer gesagt: Hey, die Welt braucht dieses Produkt.

Christian Groß: Keine Ahnung, mit 26 war ich dann selbstständig. Ich kann jedem jungen Hörer sagen: Gründet früh, weil habt ihr keine Zweifel, weil zu viel Testosteron im Blut. Also jetzt würde ich das Ganze doch durchaus anders betrachten mit der Lebenserfahrung, die ich habe. Damals habe ich gedacht: Nee, kann nicht schiefgehen, braucht ja jeder. Und es braucht wirklich jeder, aber ob es jeder kaufen will, ist die andere Frage. Damals hatte ich keine Zweifel, nee. Bin da all-in gegangen, habe damals dann auch den Job bei der Beraterbude an den Nagel gehängt und bin all-in in die eigene Firma gegangen. Hat bis heute gut funktioniert.

Sprecher: Also im Prinzip Steve Jobs und Bill Gates und Christian Groß – das ist so die gleiche Mentalität.

Christian Groß: Na ja, die hatten schon noch ein bisschen mehr Eier in der Hose, würde ich sagen. Aber es ist gut gelaufen im Endeffekt, muss man auch sagen. Dauert natürlich alles ein bisschen länger, wenn man kein Startkapital hat. Das heißt, man kann nur aus eigenen Reserven wachsen. So war das bei uns auch bis zum heutigen Tag. Natürlich sind jetzt aus der Firma dann wieder andere Firmen entstanden, wo wir unser Kapital dann eben auch woanders anlegen und sagen: Da sehen wir Chancen. So war es damals dann auch.

Und ja, macht natürlich auch Spaß, sich was auszudenken, das umzusetzen, das an den Mann und an die Frau zu bringen und zu sagen: Hey, lass doch mal was machen, mit einem damals noch kleinen Team. Das war natürlich super. Jetzt ist es ein bisschen größer, aber ist immer noch super. Man kann seine Firma auch als kleiner Mittelständler so führen oder aufbauen, dass es wirklich jedem noch Spaß macht.

Sprecher: Wir machen mal einen Sprung ins Jahr 2019. Das war für euch so ein Prägejahr, weil da habt ihr ein Produkt auf den Markt gebracht, wo man gesagt hat: Hey, Microsoft Teams, das hat jeder, aber es hat auch jeder Wildwuchs. Die Administratoren setzen uns ein Denkmal.

Christian Groß: Damals kam ja Teams auf den Markt. Ich kann mich noch gut erinnern. Da hat Microsoft irgendwann mal wieder so ein Produkt auf den Markt gebracht – kennt man, die kaufen eigentlich nur zu. Ich habe das angeschaut und gesagt: Das ist die Zukunft. In Zukunft wird jeder nur noch Teams sprechen, Teams verwenden. Auch besonders die Anwender, die SharePoint eigentlich nur noch als Dateispeicher von Teams kennen, was jetzt der Fall ist, sage ich mal für die Neuen. Die Alten wissen schon noch, was das ist.

Damals habe ich gesehen: Okay, da werden wir keinen Blumentopf mehr gewinnen mit unserem SharePoint-Produkt. Auch wenn es das Gleiche ist, die Leute wollen das alles in Teams machen, weil damit arbeiten die Microsoftys jeden Tag. Das ist wie Outlook 2.0 im Endeffekt. Also jedes Team ist den ganzen Tag offen.

Dann haben wir das ganze Produkt für Microsoft Teams noch mal neu gebaut. Wir hatten natürlich schon Erfahrung, wie das funktioniert. Wir hatten auch schon eine Version für SharePoint Online vorher gebaut. Aus all diesen Erfahrungen haben wir dann relativ schnell, ich glaube drei Monate nach dem Teams-Release, angefangen, das Produkt dafür zu bauen. Wir waren dann sehr früh im Microsoft Teams App Store vertreten, der auch sehr gut funktioniert bis heute. Und wir haben dann das erste, kleinere, abgespecktere Produkt für Microsoft Teams auf den Markt gebracht.

Wir haben dann festgestellt, dass das, was wir davor gebaut haben, zwar auch nett war, aber dass der Bedarf für Microsoft Teams viel höher war. Ich glaube, damals hatten wir so 14 bis 15 Anfragen im Monat über die Webseite, was ja toll ist für so ein kleines Unternehmen. Als dann Microsoft Teams kam und wir die App im Teams App Store released haben, waren die ersten Monate zwischen 400 und 450 Anfragen im Monat. Das kannst du dir vorstellen…

Sprecher: Respekt, Respekt, Respekt. Aber erzähl uns noch mal genau: Wo ist der Benefit als Teams-User, als Teams-Admin? Wo habt ihr gesagt: Darauf wartet die Welt, das bauen wir jetzt, bieten wir das an und mit dem entsprechenden Erfolg. Wo ist der Benefit?

Christian Groß: Also für alle, die Teams kennen: Die haben ja links ihre Teams aufgelistet und die können da sehr weit nach unten scrollen und irgendwann hört man halt auf. Das heißt, die weiteren Teams, die weiter unten sind, die benutzt man eigentlich gar nicht mehr. Das haben nicht nur du und ich, sondern das hat einfach jeder. Es ist ja ein Zusammenarbeitstool, jeder arbeitet mit Teams.

Das liegt einfach daran, dass entweder zu viele Teams erstellt werden, weil sie doppelt erstellt werden, oder sie werden einfach erstellt und dann nicht mehr benötigt und es räumt niemand auf. Und Microsoft hat auch gar nicht, aus meiner Sicht, den Bedarf aufzuräumen. Microsoft hat ja auch Mitbewerber wie Google zum Beispiel oder jetzt diese ganzen souveränen Dienstleister, die jetzt kommen. Und das Schlimmste, was Microsoft passieren könnte, ist, wenn du eine aufgeräumte Infrastruktur hast. Schön geordnet, schön benannt, der ganze Müll ist weg archiviert, Retention Policies, alles ist perfekt geordnet. Das wäre ja perfekt für den IT-Admin von nebenan, weil der kann das dann nach Google migrieren, da ist ja alles aufgeräumt. Da hat er so eine Liste, da sieht er, wer hat wo Berechtigungen. Super, dann könnte das ja einfach nach Google oder wo auch immer hin – Nextcloud – migriert werden.

Wenn ich jetzt Microsoft wäre, wäre das nicht mein Ziel. Sondern mein Ziel wäre: Also lasst die Jungs und Mädels da mal machen, lasst die mal so viele Teams anlegen und so viele Dateien ablegen und so viele Berechtigungen vergeben und so viele Gäste einladen wie möglich. Und wir halten das Ganze so im Zaum, dass kein Security-Leck entsteht. Das machen die ja gerade mit Purview und so. Aber sonst ist das eigentlich ganz gut, so wie es ist, weil es ein Lock-in-Prinzip ist.

Jetzt hatte Microsoft ja 15 Jahre Zeit. Die Leute kommen ja auch immer und sagen: Hey, hast du nicht Angst, dass Microsoft dein Geschäftsmodell irgendwie kopiert und das nativ einbaut? Nein, hab ich nicht. Wieso sollte Microsoft das tun? In Google gibt es das übrigens auch nicht. Wahrscheinlich hat es ähnliche Gründe, aber ich kann natürlich hier nur meine Meinung kundtun, ich weiß es nicht. Aber wenn ein Geschäftsmodell jetzt seit 15 Jahren läuft und von Microsoft nicht übernommen wird, dann gehe ich mal davon aus, dass die nächsten 15 Jahre auch noch gut laufen werden. Und ich hoffe, danach bin ich in Rente, und deswegen passt das einigermaßen….

Ja, man kann ja ein bisschen früher in Rente gehen als Selbstständiger.

Genau. Die Dinge, die wir dann mitliefern, sind: Wir wollen von Anfang an alles ordentlich und aufgeräumt haben – vielleicht so ein deutsches Ding – und nicht erst im Nachhinein ordnen. Deswegen fangen wir mit dem Teams Manager an: Teams anfragen, Teams genehmigen, Teams aus Vorlage ableiten. Dann hat ein Team einen Lifecycle, ein Gästemanagement, eine Namenskonvention. Es ist einfach alles super ordentlich, und das von Anfang an. Nicht, dass wir aus Microsoft Teams weg migrieren möchten, weil wir lieben Teams, dann ist ja unsere Subscription auch weg.

Aber ich vergleiche es immer mit Taskmanagement-Tools. Es gibt eine Million davon. Und der schönste Moment bei einem Taskmanagement-Tool ist, wenn du in ein neues Taskmanagement-Tool wechselst. Dann kannst du deine ganzen Tasks wieder mal neu ordnen und dann bist du wieder produktiv. Das geht nicht so einfach in Microsoft Teams oder generell mit Microsoft M365, weil du hast kein neues Microsoft Teams. Und du wirst auch keins anlegen und alle mitmigrieren. Sondern das muss einfach von Anfang an immer ordentlich sein, damit du produktiv bleibst.

Natürlich sinkt die Produktivität, wenn alles unordentlich wird. Du wirst auch mehr SharePoint-Speicher bezahlen müssen, weil du weißt ja nicht, wo noch was liegt. Wenn niemand guckt, wird es immer mehr. Und irgendwann macht Microsoft: Hier bitte, kauf doch ein bisschen Speicher noch mit dazu. Weil es keiner überwacht, kaufen die Leute halt einfach, bevor sie den ganzen Wildwuchs ordnen müssen.

Der Teams Manager war dafür gedacht, dass das von Tag eins an passiert, anstatt dass man irgendwann das Ganze drüberstülpt. Natürlich gibt es auch im Teams Manager einen Knopf, der ordnet das alles automatisch. Wir legen die Last dann auf die Endnutzer, die sollen dann selber ihren Kram in Ordnung bringen. Ist auch eine tolle Funktion, die viele nutzen. Aber das war die Grundidee: Man behält es einfach im Überblick, spart dadurch auch Kosten im Nachgang, hat sich rausgestellt, und man kann immer sagen: Man hat es in Ordnung.

Aktuell ist es eher so, dass der Security-Aspekt mehr nach vorne rückt. Wir haben ja auch den External User Manager im Produkt: Wie viele Gäste haben Zugriff? Dann auch Access Review. In den Großkonzernen wechseln die Kollegen ja immer von Abteilung A nach B, da entfernt niemand den Zugriff. Der wechselt innerhalb von zehn Jahren dreimal die Abteilung und hat dann ungefähr auf alles Zugriff, was es im Unternehmen gibt. Darum kümmert sich der Teams Manager mit Access Review auch. Also es ist ein Tool, was eher aufräumend auch für Sicherheitsaspekte sorgt. Aber das ist ein Nebeneffekt, der automatisch eintritt, wenn man seine Teams-Struktur im Griff behält. Dann weiß man auch, wer hat wo Zugriff, wo haben wir Gäste, wo haben wir keine, wo dürfen keine Gäste sein. Das passiert dann automatisch. Darum muss man sich nicht mehr kümmern.

Sprecher: Ich habe mir jetzt bewusst Zeit genommen, über dieses Produkt zu reden, weil du sagst: Das, was wir 2019 hatten mit den Teams, das haben wir jetzt mit den Agents. Wir haben einen Wildwuchs, und da kommt ihr wieder ins Spiel und sagt: Solutions2Share, hier sind wir mit der Lösung, die ihr braucht.

Christian Groß: Genau. Der Teams Manager, glaube ich, das ist noch relativ einfach zu verstehen, besonders wenn man Teams selber im Einsatz hat. Ich glaube, das mit den Agents ist für viele auch neu, so wie es damals mit den Teams einfach auch neu war. Jetzt ist es ja so: Zum Beispiel kann man bei Teams auch einstellen, dass jeder Channel auch einen Channel-Agent bekommt. Und schon hast du irgendwie 100 Channel-Agents. Dann kann jeder in Copilot Studio irgendwelche eigenen Agents bauen, je nach Berechtigung. Dann kann jeder auch Copilot verwenden. Jetzt gibt es ja auch Copilot Credits, das heißt, wenn du Copilot verwendest, dann kostet es einen kleinen Schnaps extra. Und das Ganze ist schon ein großer Schnaps, kleiner Schnaps.

Microsoft hat jetzt gerade letzte Woche auch eigene GitHub-Lösungen zumindest mal released, dass man selbst diese Consumption sich anschauen kann: Was verbraucht man eigentlich wo? Auch mal nett. Aber das ist ja auch wieder nur eine Open-Source-Lösung, die muss man wieder installieren. Wie lang die gepflegt wird, weiß man nicht. Das ist ja auch nicht offiziell von Microsoft.

Es ist die Frage, ob das nur ein kleiner Teil ist. Wir konzentrieren uns jetzt in Zukunft dann auch nicht nur um Teams-Governance. Das muss natürlich auch alles stimmen. Wenn du deine ganzen – nehmen wir mal an, du aktivierst Copilot, dann ist ja das Ziel, dass er das ganze Unternehmenswissen bündelt. Also das sollte man von Anfang an gut überlegen. Weil wenn man seine Governance nicht im Griff hat, seine Berechtigungsstruktur auf die Teams nicht im Griff hat, dann spuckt der Copilot Dinge aus, die er nicht ausspucken sollte. Er spuckt natürlich genau das aus, worauf er Zugriff hat. Aber ihr kennt es im Unternehmen: Manchmal muss man vielleicht nachkonfigurieren.

Wir werden uns jetzt in Zukunft darauf konzentrieren, diese Agents im Griff zu halten. Auch die Zugriffsberechtigungen vom Copilot, dass der Admin ein ordentliches Überblicks-Dashboard hat, ob alles in Ordnung ist. Dass man auch mal Prompts absetzt – ich sage mal, die schlimmsten Prompts, die passieren können –, dass die auch regelmäßig abgesetzt werden. Wie: Was verdient der Vorstand? Welches Werk wird als Nächstes geschlossen? Ist mein Job noch sicher? Sodass man diese Prompts einfach regelmäßig absetzt und dann gecheckt bekommt, ob der ordentlich antwortet oder halt auch nichts anzeigt, zum Beispiel, wenn das so gewünscht ist.

Damals war eben Teams der größte Punkt der Aufmerksamkeit: „Oh Gott, ich habe so viele Teams. Was passiert hier überhaupt?“ Dann waren es Speicherthematiken: „Oh Gott, Microsoft will so viel mehr Geld.“ Und aktuell sind es diese Agents. Aber da ist, glaube ich, der aktuelle Tenor: Was passiert hier überhaupt?

Ja, also Leute: „Was passiert hier?“

Die meisten haben nicht – also wahrscheinlich hat jedes Unternehmen schon über 100 Agents. Keiner hat sich das angeschaut, wo die überhaupt Zugriff haben, was die machen. Also bis was passiert, interessiert es erst mal keinen. Aber da wollen wir jetzt mit unseren neuesten Produkten, zum Beispiel dem Governance Autopilot, dem zuvorkommen. Der Governance Autopilot hat Policies, die werden geprüft. Aktuell 123 Policies, die wir haben, werden jeden Tag geprüft. Dann sieht man: Ist man noch in dem Zustand? Man kann das natürlich alles konfigurieren, das ist nicht das, was wir vorgeben. Ist man dann noch compliant oder nicht? Ist das alles noch sicher? Macht das ganze System noch das, was es soll?

Die aktuelle Version ist nur ein Lese-Report. Aber die nächste Version, der Autopilot, soll die Einstellungen dann wieder dahin bringen im M365-Tenant, wo sie eigentlich sein sollen. Das nennt sich Fachbegriff Policy Enforcer. Man hat einmal mit einem Berater von uns oder von einem unserer Partner festgelegt: So soll es sein. Dann stellt man das ein, und der Governance Autopilot kontrolliert die Einstellungen jeden Tag und setzt sie wieder neu.

Zum Beispiel: keine Gäste. Einfaches Beispiel, das ist jetzt schon sehr tiefes Thema. Ich möchte einfach keine Gäste auf meinem M365-Tenant. Das ist zwar Quatsch, aber es ist ein sehr einfaches Beispiel. Ich möchte einfach, dass kein Gastzugriff bei mir passiert. Wenn das jemand wegkonfiguriert oder schon mal Gäste eingeladen hat, dann kann man das relativ einfach rausfinden, zumindest programmatisch, und das dann einfach wieder in Ordnung bringen. Muss man aber jeden Tag prüfen, weil jeden Tag kann ein Admin da hingehen und dieses Häkchen einfach wieder rausnehmen, weil der Chef von oben gesagt hat: „Ich muss jetzt hier unbedingt meinen Geschäftskollegen einladen.“

Und dann hat man ja heutzutage noch diese ganzen ISO-Zertifizierungen und NIS2 und SOC 2. Dann wird es noch komplizierter, weil: Welche Einstellung brauche ich denn, um diese Compliance-Anforderungen zu erfüllen? Und ehrlich, da verliert man wirklich den Überblick. Wenn das kein Programm macht, dann herzlichen Glückwunsch.

Sprecher: Aber ich finde die Frage natürlich spannend: „Und was verdient der Vorstand?“ Läufst du ins Unternehmen, wenn du zu Kunden gehst, und sagst: „Guck mal, wir gucken mal, was euer Vorstand verdient“, und so werden die Sicherheitslücken offenbar?

Christian Groß: Nee, so machen wir das natürlich nicht. Aber der Vorstand an sich – oder ich sag mal einfach, es gibt ja auch nicht nur Gehälter. Okay, Gehälter ist ein sensibles Thema, aber auch R&D-Projekte zum Beispiel. Oder keine Ahnung: Aktuell geht es der Wirtschaft ja nicht so knalle, das bedeutet, es gehen auch Entlassungswellen durch, Schließungen und so was. Oder man macht sich darüber einfach nur Gedanken, weil man einfach einen Plan B haben will, falls der Aufschwung nicht kommt. Und es sind alles sensible Daten, wo dann der Vorstand sich schon Gedanken macht: Sind wir da überhaupt so weit? Können wir das überhaupt aktivieren?

Und solange die Angst herrscht, dass wir nicht so weit sind, ist es dann so: Nee, dann schalten wir den Copiloten erst mal nicht frei für alle Mitarbeiter. Das ist der Zustand, in dem wir uns gerade befinden.

Jetzt ohne Copilot oder KI zu arbeiten, könnte ich mir gar nicht mehr vorstellen in meinem Arbeitsalltag. Ist aber für viele doch durchaus noch der Arbeitsalltag, weil eben die IT jetzt erst noch mal die Governance in Ordnung bringen muss, dann muss das noch zehnmal geprüft werden. In dem Prozess helfen wir halt gerade. Also dass die Mitarbeiter Copilot bekommen können und dann produktiver zu werden. Dass der Copilot dann noch geschult werden muss, ist etwas anderes. Darauf haben wir uns nicht spezialisiert. Aber einfach Copilot geben und jeder weiß, wie es zu benutzen ist – vergesst das. Also das passiert nicht. Man muss da hinführen, mussten wir auch in der Firma.

Aber wir helfen den Kunden, dass sie erst mal dahin kommen, dass sie sagen: Okay, jetzt kann ich guten Gewissens den Copilot für alle aktivieren. Ich kann Agents aktivieren, ich kann Agents bauen, das ist alles verwaltet. Wir haben so ein Konzept entwickelt, im Endeffekt die Governance-Roadmap für Microsoft. Jetzt hast du ja ganz viele Produkte. Früher war es viel weniger. Und da gehen wir einfach jedes Produkt an. Nicht alles auf einmal, weil das würde den Verstand wieder überfordern, sondern wir fangen zum Beispiel mit Teams an, gehen dann über SharePoint. Dann können wir, je nachdem was die Kunden möchten, Power Platform – haben sie es überhaupt im Einsatz –, Power BI und Fabric, dann Data Governance Purview Konfiguration, Sensitivity Labels.

Wir haben das so in Häppchen geteilt. Wenn man wirklich den ganzen Stack von Microsoft benutzt, inklusive Dynamics, muss man wirklich alles durchgehen. Wenn man sagt, man nutzt nur drei Dinge, dann muss man natürlich nur drei Dinge durchgehen. Und am Ende kommt eben dann

raus, dass man dann auch Copilot aktivieren kann. Man hat dann alles geordnet, definiert, strukturiert und ist dann sicher, würde ich einfach mal sagen. Wenn die User dann wieder falsche Berechtigungen vergeben, würde ich das trotzdem jeden Tag oder jede Woche prüfen. Aber wir führen dahin.

Sprecher: Mir gehen zwei Dinge durch den Kopf, wenn du das so erzählst. Du hast vorhin gesagt, du gehst davon aus, dass das alles noch 15 Jahre so weitergeht. Wenn ich jetzt Microsoft wäre, würde ich mir überlegen: Ich mache dem Christian Groß ein Angebot und schreibe vielleicht eine große Summe auf den Check. Weil der macht Dinge, die wir erstens nicht machen, und bietet möglicherweise unseren Microsoft-Kunden auch Dinge an, wo uns vielleicht der eine oder andere Dollar durch die Lappen geht. Wie siehst du das?

Christian Groß: Ja, große Schecks sind immer gut. Die Sache ist: Microsoft hat die Power, das zu entwickeln, wenn sie das denn wollen würden. Jetzt sind wir ja leider nicht die Einzigen am Markt. 2019 war das noch so, war sensationell. Kann ich nur jedem empfehlen. Ich empfehle Monopole, aber die sind halt auch irgendwann wieder weg. Also wir haben auch Mitbewerber am Markt und wir sind nicht die Einzigen. Der Mitbewerberkreis ist wirklich sehr klein. Es gibt weniger Leute, die Governance-Solutions bauen, als Autos produzieren. Das ist ja schon mal sehr positiv für uns.

Sprecher: Noch!

Christian Groß: Noch…

Sprecher: Autos ist ein schlechtes Beispiel…

Christian Groß: Aber trotzdem: Autos zu bauen, ist auf jeden Fall komplizierter, als eine Governance-Lösung zu bauen. Jetzt gibt es ja auch das ganze Vibe-Coding-Thema. Es ist die Frage: Microsoft könnte das schon von alleine bauen. Da bräuchten sie uns nicht, weil die haben erstens selbst die APIs, die haben die Entwickler und sie haben auch schon Teile versucht zu bauen, zum Beispiel Team Templates. Ich kann mich noch erinnern, da habe ich die ersten Folien gesehen, habe ich gedacht: Oh Gott, wir haben nichts mehr zu tun.

Was jetzt passiert ist: Die haben eine Variante releast, irgendwann war das dann nicht mehr interessant genug, die mussten sich auf was anderes konzentrieren. Aber jeder weiß: Team Templates, so was wäre cool zu haben, gibt es auch in Microsoft. Dann verwenden die das, dann fehlt die Hälfte und dann kommen sie wieder zu uns, weil Microsoft darauf aufmerksam gemacht hat, dass das ganz nett wäre. Mit Provisioning haben sie mal so ein PnP-Provisioning – gibt es immer noch als GitHub-Lösung – auf den Markt gebracht. Habe ich auch gedacht: Oh mein Gott, jetzt gibt es uns bald nicht mehr. Aber wir haben gar nicht die Marktmacht von Microsoft, um die Wahrnehmung, dass man so was braucht, selber zu generieren. Das bedeutet: Durch eine Open-Source-Lösung von Microsoft ist die Wahrnehmung, dass man so was braucht, entstanden, und wir haben noch mehr Kunden bekommen.

Aber Microsoft, ich würde jetzt noch mal darauf einsteigen: Die wollen das doch gar nicht. Die wollen, dass es unordentlich wird. Warum sollten sie dann jetzt was kaufen und integrieren? Ich würde lieber alle kaufen und schließen. Das wäre von Microsoft die bessere Variante. Google Workspace ist existent. Das können die halt, das wird auch bleiben, würde ich einfach mal sagen. Es hat natürlich einen Minimalanteil am Markt, aber es ist ein Konkurrent. Und die Leute, die das haben wollen, die können es bei uns kaufen oder bei anderen oder sich selber bauen.

Aber wir haben 15 Jahre an dem Produkt gebaut. Jetzt kommt immer wieder diese Make-or-Buy-Geschichte mit diesem Vibe-Coding auf. Viel Spaß. Also Microsoft-APIs ändern sich schnell. Ich rechne nicht damit, dass wir gekauft werden von Microsoft, muss ich damit sagen, weil das gibt denen keinen Mehrwert. Wir als Anwender würden sagen: Bitte gebt uns das. Aber für Microsoft an sich ist es kein Mehrwert. Leider. Das sind halt zwei unterschiedliche Interessengruppen.

Sprecher: Ehrlich klar. Aber wir sind schon ein bisschen beim Thema, wir spekulieren schon ein bisschen in die Zukunft. Ich will mal zwei Daten nennen, die mich aus eurer Vita von Solutions2Share beeindrucken. 2024 war die Copilot-Integration, und ihr habt eine Firma übernommen in der Schweiz und auf Zypern Standorte eröffnet. 2025, im vergangenen Jahr, seid ihr nach Nordamerika gegangen, in die Vereinigten Arabischen Emirate, Singapur und so weiter. Wie geht das weiter? Das sind ja Riesenschritte mittlerweile.

Christian Groß: Ja gut, der erste Schritt ist: Man baut da halt was auf, gründet eine Firma, sucht Personal. Das ist der einfache Schritt. Und jetzt müssen wir da halt den Markt aufbauen. Das ist eher der kompliziertere Schritt. Das ist jetzt für 2026, 2027, 2028. Nur: Die sind alle – also nicht alle sind gleich, aber der Deutsche macht gern mit Deutschen Geschäft, und die Asiaten machen gerne Geschäft mit Asiaten, und die Amerikaner gern mit Amerikanern. Weil die schauen den gleichen Sport, die sprechen die gleiche Sprache und sind in der gleichen Zeitzone. Das mussten wir auch erst mal lernen.

Wir haben jetzt da jeweils einen Kollegen und auch Partnerunternehmen. Aber wie gesagt, wir sind immer noch ein Bootstrap-Unternehmen. Das heißt, es geht einfach Schritt für Schritt. Wir haben auch eine kleinere Firma gekauft, was unser Portfolio erweitert. Zu dem Zeitpunkt war noch dieses Remote Office ein Ding, einfach aus Corona-Zeitjahren. Es ist immer noch eine schmale Zielgruppe, die das benötigt. Einfach 100 Prozent Remote Teams. Aber viele kommen ja auch wieder zurück ins Office. Da ist es dann weder weniger hilfreich.

Wir werden weitermachen, wir haben immer noch gute Wachstumszahlen. Auch dieses Jahr werden wir wachsen, obwohl die Wirtschaft ja nicht wächst. Aber wir wachsen jedes Jahr sehr, sehr stark sogar, und bauen es aus. Unsere Lösung ist ja in jeder Sprache – also durch die ganze KI kannst du es jetzt in jeder Sprache übersetzen, ohne viel Aufwand ist es verfügbar. Wir sind in allen App Stores der Welt runterladbar bei Microsoft. Wir kriegen auch viele Downloads, wir kriegen auch viele aus Singapur, wir kriegen auch viele aus Amerika. Die Fragen sind immer wieder die gleichen: Support, englischsprachig, deutschsprachig, 24/7.

Wir arbeiten gerade an unserer SOC-2-Zertifizierung. Wir haben die ISO ja schon. SOC 2 ist eher amerikanisch oder international anerkannt, und ISO eher in Deutschland. Es geht alles Schritt für Schritt. Und wichtig ist den Leuten halt, wenn sie was in ihren Tenant installieren, dass das auch drei- oder viermal geprüft wurde, dass alle Sicherheitsstandards eingehalten werden. Da sind wir schon sehr weit. Wir haben schon die M365-Zertifizierung und die ISO. Bei SOC 2 müssen wir den Stempel halt noch bekommen. Also wir haben alles schon implementiert, aber bis man die Zertifizierung bekommt, dauert es auch. Aber dann können wir international mit höchstem Standard liefern.

Sprecher: Das heißt, die Roadmap für Copilot Governance ist klar abgesteckt: Die und die Schritte kommen, und alles wird gut.

Christian Groß: Genau. Wir arbeiten natürlich jetzt – also Microsoft delivert dieses wirklich sehr, sehr schnell alles raus. Da müssen wir natürlich hinterherziehen. Die Roadmap für unseren Copilot Governance Manager ist gesteckt. Wir arbeiten gerade am Permission Manager. Wir arbeiten gerade am Policy Enforcer. Die kommen die nächsten zwei Monate raus. Copilot Readiness Check genauso. Es fehlen halt noch kleine Puzzlesteine, die Microsoft immer wieder ergänzt. Am Agent Manager arbeiten wir auch.

Ich würde sagen, bis spätestens in einem Jahr von heute – KI-Development hat sehr, sehr viel verändert, das wissen wir alle, aber auch bei uns – werden wir wieder 100 Prozent alles abdecken. Außer Microsoft hat wieder was Neues erfunden, dann liefern wir wieder nach. Also ich finde es gut, dass die so schnell sind, weil dann ziehen die an ihrer Konkurrenz vorbei und wir sind safe forever. Wir heften uns einfach an Microsoft dran und sagen: Macht ihr mal, wir liefern nach.

Bei uns steht die Roadmap, der Plan ist da. Wir wollen wieder der Governance-Anbieter Nummer eins bleiben oder sein in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auch Europa. Das ist unser Ziel für Europa: eben da die Nummer eins zu werden. Und die anderen Länder sind natürlich auch herzlich willkommen. Wenn jemand aus Asien oder USA bei uns kaufen möchte, sehr gerne. Aber natürlich ist die Nähe in Europa da, und da haben wir sehr große Chancen, einfach als Anbieter gewählt zu werden, weil wir im Herzen Europas sitzen. Nach Frankreich ist es dann doch nur eine Stunde Flug. Oder nach Oslo oder Kopenhagen oder, keine Ahnung, Rom.

Sprecher: Christian, ich nehme dich beim Wort. Du hast gesagt, in einem Jahr wollt ihr das haben. Ich lade dich jetzt schon herzlich ein zu heise meets … In einem Jahr reden wir darüber, was ihr da noch alles geschafft habt. Ich bin sicher, ihr Teufelskerle, ihr habt dann noch irgendwo was in petto. Ob euch Microsoft befördert hat oder vielleicht auch – ist es so gekommen. Ich bedanke mich ganz herzlich für dieses Gespräch, Christian. In einem Jahr hören wir uns wieder.

Christian Groß: Ja, sehr, sehr gerne. Komme ich auf jeden Fall vorbei. Vielen Dank.

Sprecher: Alles klar. Vielen Dank dir.

Sprecherin: Das war heise meets … – Der Entscheider-Talk. Sie wollen mehr erfahren? Dann besuchen Sie uns auf heise-meets.de. Wir freuen uns auf Sie.

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